Apr
24
2009

Web 3.0 und kostenloses Cloud Computing

Cloud Computing kommt zur Zeit immer wieder gerade durch den Amazon Service S3 ins Gespräch. Hier stellt sich die Frage: Was ist Cloud Computing überhaupt ?

Unter Cloud Computing versteht man das Auslagern von Rechenressourcen wie Speicherkapazität oder Rechenleistung. Auch Anwendungen oder gar ganze Betriebssysteme können so online betrieben werden und müssen nicht mehr vom User bereitgestellt werden.

Kostenloser Cloud Computing Service bringt web 3.0 feeling

icloud_logoIch habe bereits mehrere web 3.0 online Betriebssysteme gesehen und war von manchen schon beeindruckt, aber der Service von iCloud.com hat mich heute doch sehr positiv überrascht.

Hier bekommt der User nach einer sehr kurzen Anmeldung ein Online Betriebssystem mit 3 GB  Speicher zur Verfügung gestellt.

Das persönliche Online-Betriebssystem kann sehr schnell und einfach stark personalisiert werden (Desktophintergund, Icons, etc.). Neben Email Funktionen und einer Textverarbeitungssoftware können Media Daten abgespielt werden oder Foto Slideshows erstellt werden, Messenger Funktionen und Datei Explorer stehen ebenfalls zur Verfügung.

Ich möchte euch iCloud in einem kurzen Video mal in Aktion zeigen:

Was denkt Ihr über die Rolle von Online Betriebssystemen in der Zukunft ?

Wird Google den Run machen und endgültig die Weltherrschaft übernehmen ? ;-)

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6 Kommentare »

  • Hi Sascha…

    Klasse Einblick in das Online Betriebssystem. Werde mich da gleich mal anmelden und Test…
    Fazit Teile ich Dir dann mit…

    Kommentar | 25. April 2009
  • Eigentlich eine schöne Sache aber momentan sehe ich nicht wirklich den Sinn dahinter da man ja schon ein Betriebssystem benutzt wenn man im Internet unterwegs ist. ^^

    Kommentar | 25. April 2009
  • Sascha

    @Joe – Da geb ich dir schon recht. Momentan eher eine nette Spielerei (und 3 GB kostenloser Online Speicher halt). Aber in diese Richtung wird sich noch ne Menge tun.

    Vor kurzem hat Google z.B. einen Web Standard für 3D Animationen in Browsern veröffentlicht. So ist es möglich für 3D Spiele in Browsern die Grafikkarte direkt anzusprechen.

    Somit können bestimmte Webservices in Zukunft direkt Hardware Komponenten der User ansteuern (Grafikkarte – 3D Engine etc.)

    Kommentar | 25. April 2009
  • Ich sehe erstens Web 2.0 schon als eine unnötige Versionsnummer für’s Web, da wir kaum bei Beta 0.9 sind und Web 3.0 höchstens als semantisches Web. Zweitens wäre ein online-OS meiner Meinung nach die totale Abgabe jeglicher Kontrolle. 100%ig abhängig, ausgeliefert und kontrollierbare Benutzer, das wäre wirklich eine schöne neue Zukunft, aber ich mache mir keine Sorgen, denn glücklicher Weise kann es nie funktionieren, schon alleine wegen der Haftung für illegale Inhalte. Abgesehen davon, wird kaum jemand so dumm sein und sich freiwillig völlig ausliefern und abhängig machen. Stellt euch vor, ich steuere die Geräte und natürlich auch die Türen meiner Wohnung mit diesem OS und dem Admin fällt plötzlich ein, das ich Ausgangsverbot habe. Ich schlage ein back to the roots vor und dann machen wir uns doch lieber ein stabiles und sicheres Web 1.0, statt diesen Firlefanz. Haben wir mit Filesharing, illegalen Hostern, anonyme Proxies usw. nicht schon genug Geiseln?

    Kommentar | 25. April 2009
  • Sascha

    @helmeloh Dass das Web 2.0 (insofern es einer Nummerierung bedarf, da muss ich dir recht geben) nicht nur gtolle und vor allem sinnvolle Dinge zu Tage gebracht haben muss ich dir auf jedenfall recht geben. Ebenfalls würde ich niemals bei solch einem Hoster vertrauliche Daten oder Dokumente Online ablegen. Wollte den Service nur mal vorstellen um zu zeigen was inzwischen schon so betrieben wird.

    Kommentar | 25. April 2009
  • ich finde es klassse das man die datein immer dabei haben kann

    Kommentar | 3. 2009

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